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Eine gemeinsame Aktion der Sektion Rheumatologie im Berufsverband der Orthopäden

      und Unfallchirurgen (BVOU), der Akademie Deutscher Orthopäden (ADO) und

                      der Assoziation Orthopädischer Rheumatologen (ARO)

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Liebe Patienten,

 


 
die Versorgung rheumatischer Erkrankungen ist in Deutschland trotz erheblicher Verbesserungen der Diagnostik und innovativer Therapieoptionen weite rhin nicht optimal.
         

Frühsymptome der Rheumatoiden Arthritis:


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- neu oder wiederholt aufgetretene weiche Schwellungen eines oder mehrerer Gelenke

und zusätzlich eines der folgenden Kriterien:

- Morgensteifigkeit der Gelenke länger als 30 Minuten
- erhöhte Entzündungsparameter (BSG/CRP)
- ggf. positiver CCP-Ak. oder rheumachec
Die Früherkennung der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasisarthritis und des Morbus Bechterew ist besonders wichtig, um durch einen frühzeitigen Behandlungsbeginn eine destruktive Verlaufsform der Erkrankung zu vermeiden. Ziel der heutigen Therapie ist es, eine Remission, also einen Stillstand des entzündlichen Krankheitsverlaufes, zu erzielen. Dies ist durch frühestmögliche Diagnostik im Rahmen einer Primärvorstellung beim Hausarzt oder Orthopäden und eine schnellstmögliche Weiterbehandlung durch einen kompetenten internistischen oder orthopädischen Rheumatologen zu erreichen. Die bisher häufigen chronischen Verlaufsformen mit Gelenkzerstörungen, Versteifungen der Wirbelsäule und erheblicher Schmerzsymptomatik mit Einschränkung der Lebensqualität können und müssen vermieden werden, um den Rheumapati enten ein schweres Schicksal zu ersparen.

       

 

Frühsymptome der Psoriasisarthritis:


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- akute Psoriasis oder Psoriasis in der Anamnese - weiche Schwellung eines Fingers/Zehs oder Gelenkes
- Rheumafaktor negativ
Die Aktion „Früharthritis in Orthopädischer Hand“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Fachärzte für Orthopädie zu sensibilisieren, in ihrer täglichen Praxis entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen frühestmöglich zu erkennen und eine kooperative Behandlung mit einem Rheumatologen anzustreben. Die rheumatologischen Kooperationspartner verpflichten sich, die Patienten mit Verdacht auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung innerhalb von 2 Wochen zu untersuchen und ggf. die entsprechende Therapie einzuleiten.









       

 

Frühsymptome des Morbus Bechterew:


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- entzündlicher Rückenschmerz
- und zusätzlich eines der folgenden Kriterien:
 - positiver HLA-B27
- positive Familienanamnese einer Spondyloarthritis
- Ansprechen auf ein NSAR innerhalb von 24 Stunden